Kreative 404 - Seiten

Montag, 13. Juni 2005

Wahrscheinlich haben Sie beim Surfen im Internet schon einige "404 not found" oder "404 Seite existiert nicht"-Seiten gesehen. Eine "404 not found"-Seite ist die Seite, die erscheint, wenn man versucht, eine Webseite aufzurufen, die nicht existiert.

Dies passiert öfter als man denkt, in der Regel, wenn jemand eine falsche Adresse im Web-Browser eingibt oder einem Link zu einer Seite folgt, die nicht mehr existiert.
Es gibt sogar Hostingprovider, die Gratiswebspace über Werbung auf den 404-Seiten finanzieren!

Eine typische 404-Seite sieht wie folgt aus:

HTTP 404 Not Found
Die von Ihnen angeforderte Seite existiert nicht auf diesem Server.


Die genaue Wortwahl ist immer etwas unterschiedlich, aber in der Regel sind diese Seiten nicht besonders kreativ. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Person, die diese Seite sieht, sich weiter mit Ihrer Website beschäftigt.

Leute, die zu einer "404 not found"-Fehlerseite kommen, sind in der Regel verlorene Besucher. Diese Besucher sehen Ihre Webseiten-Informationen nicht und sie können Ihre Produkte nicht kaufen.

Nutzen Sie dieses Potential: Individuelle 404-Fehlerseiten halten Kunden auf Ihrer Website.

Die meisten Webhoster ermöglichen es Ihnen, individuelle "404 not found"-Fehlerseiten zu erstellen. Wenn Sie dies noch nicht getan haben, dann sollten Sie sich jetzt um eine individuelle 404-Seite kümmern.

Eine individuelle 404-Seite ist eine einfache Möglichkeit, Besucher auf Ihrer Website zu halten. Sie ermöglicht Ihnen darüber hinaus, Ihre Besucher auf Seiten Ihrer Wahl zu lenken. Mit besonders originellen 404ern können Sie sogar neue Besucher auf Ihre Webseite locken.

Beispiele gibt's hier!

Online-Marketing für regionale Energieversorger

Montag, 13. Juni 2005


In einer branchenweit stark beachteten Studie haben die beiden Frankfurter Agenturen PAGEmachine AG und zweimannagentur in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Schmalkalden Anfang 2004 die Stärken und Schwächen der Webauftritte von Energieversorgern genau unter die Lupe genommen. Nun ist die Studie unter www.pagetrend.de zum kostenlosen Download verfügbar.

Weit über 90% der regionalen Versorger sind im Internet präsent. Entsprechend stellt sich für die Unternehmen nicht mehr die Frage: "Internetauftritt, ja oder nein?". Die Frage heißt: "Wie?" Viele Antworten darauf bietet die PAGEtrend-Studie.

Für den ersten Teil der Studie „Versorgungsunternehmen Online“ wurden 100 repräsentativ ausgewählte Internetauftritte von Versorgungsunternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet nach 70 Kriterien aus den Bereichen Technik, Informationsgehalt, Serviceangebot und Image analysiert.

Im zweiten Teil wird diese Untersuchung um die Ergebnisse einer Expertenumfrage ergänzt. 88 Entscheider geben detaillierte Auskünfte zu über 50 Fragen hinsichtlich Marketingzielen, Relevanz des Internet für den Marketing-Mix, Zugriffsdaten, Nutzungsintensität, Budgets und Projektverantwortlichkeit.

Die Einschätzungen der Manager kombiniert mit den Ergebnissen der Seitenanalyse ergeben ein differenziertes Bild von Wunsch und Wirklichkeit. Somit liefert die Studie Machern und Entscheidern effektive Hilfestellungen für eine effizientere Nutzung und Optimierung der eigenen Internetpräsenz.

Nachdem inzwischen beinahe die komplette Druckauflage vergriffen ist, haben die Macher sich dazu entschlossen, die Studie zum kostenlosen Download zur Verfügung zu stellen. Interessierte können die Studie als PDF unter folgender Adresse herunterladen: www.pagetrend.de

Corporate Blogs

Montag, 13. Juni 2005

Corporate Blogs, offizielle Weblogs von Unternehmen, sind vor allem bei IT-Unternehmen in den USA ein immer beliebteres Instrument der Unternehmenskommunikation. Das Unternehmen kann dadurch direkt mit Händlern und Kunden kommunizieren und gibt sich transparent und offen. Allerdings birgt ein Corporate Blog auch Risiken, berichtet die Los Angeles Times.

Wachsende Liste

Mehr als 100 Corporate Blogs von US-Unternehmen, vor allem aus der IT-Branche, zählt die LA Times. Aber neben Microsoft und Sun Microsystems wagen sich langsam auch andere Branchen in die "Blogosphäre": Beispielsweise der Autokonzern General Motors mit seinem "FastLane"-Blog, der monatlich bis zu 200.000 Unique Visits bekommt. Der Blog von Sun-Präsident Jonathan Schwartz kommt sogar auf bis zu 300.000 Visits.

Diskussion

Die Risken eines Blogs liegen einerseits in den Reaktionen der User, andererseits in den Inhalten, die dort diskutiert werden. Die Reaktionen der User können für das Unternehmen unangenehm und oft auch recht rau im Ton ausfallen. In Blogs ist die Sensibilität für Inszenierung sehr hoch. Merken die User, dass hier nur Werbung betrieben wird oder Presseaussendungen veröffentlicht werden, kann das schnell den Zorn der Blogger-Community auslösen. Das musste McDonald's feststellen, das bei einer Online-Kampagne zum Super Bowl eine Werbung als (Fake-)Blog ausgab.

Regelwerk

Auf der anderen Seite sind unternehmensintern genau festgelegte Regeln für die Blog-Kommunikation der Mitarbeiter notwendig. Bei Diskussionen über Unternehmenspolitik, Produkte und andere Themen dürfen selbstverständlich keine Unternehmensgeheimnisse ausgeplaudert werden. Jedenfalls dürfen Mitarbeiter keine Informationen zu Finanzen und geistigem Eigentum preisgegeben. Was ein Unternehmen aber genau als intern betrachtet, muss vor der Entscheidung für einen Corporate Blog geklärt werden. Diese Richtlinien gelten dann mitunter auch für die persönlichen Blogs der Mitarbeiter. Google feuerte beispielsweise einen Mitarbeiter, der in seinem Blog zu freizügig über seine Arbeit bei dem Internetunternehmen plapperte.

aus dem Standard

Verkaufsstrategie und Psychologie

Montag, 13. Juni 2005

Merkwürdig, wie wenige Webmaster imstande sind, sich selbst zu beobachten.
Würden sie sonst so schreckliche Seiten ins Netz stellen?
Was uns hochbezahlte Wirtschaftspsychologen raten, das können wir einfach an uns selbst beobachten:

Wie fühlen Sie sich, wenn die Hauptseite ewig braucht, um vollständig geladen zu werden?
Fühlen Sie sich verarscht, wenn dann nach langer Ladezeit nur ein Intro mit Logo ohne Informationsgehalt erscheint?
Wie geht's Ihnen dabei, wenn die Navigation zwar cool designt , aber völlig gegen Ihre Surfgewohnheiten ist?
Wenn Sie höchste Konzentration aufbringen müssen, um aus all dem Geblinke die Information herausfiltern zu können?
Wenn Ihre Nase am Bildschirm klebt, um die Schrift lesen zu können?
Wenn Sie die Seite mit Ihrem Lieblingsbrowser gar nicht betrachten können?
Oder wenn Sie mit Musik berieselt werden, die Sie absolut nicht ausstehen können?
Jeder der genannten Sätze ist für sich ein Grund, um wertvolle Besucher, die auch Kunden hätten werden können, zu vergraulen.
Bevor Sie eine Webseite gestalten, beobachten Sie Ihr eigenes Surfverhalten!