Internetmarketing der ÖVP
Montag, 11. Juli 2005
Mit manipulierten LeserInnenbriefen und gefaketen Postings blickt die VP der Wahlniederlage ins Auge, wie Grünenchefin Ingrid Lechner-Sonnek beweist: „FLH sind Postings ein besonderes Anliegen!“
Ein vierseitiges Briefingpapier namens „Medienschulung – Leserbriefe und Postings“ (siehe Dokument unten), das Grünenchefin Ingrid Lechner-Sonnek zugespielt wurde, beweist, wie verzweifelt die ÖVP gegen die drohende Wahlniederlage im Herbst anzukämpfen probiert: Landeshauptfrau Klasnic und ihren MitstreiterInnen scheinen alle Mittel recht zu sein.
In diesem Papier für ÖVP-MitarbeiterInnen und –aktivistInnen wird schwarz auf weiß genau beschrieben, wie man durch LeserInnenbriefe und Postings in Internetforen versuchen soll,. Meinungen zu bilden.
Einige Beispiele:
„Leserbriefe sind auch ein probates Mittel, um Informationen bzw. Gerüchte zu streuen, die im Rahmen der offiziellen Medienarbeit nicht eingesetzt werden dürfen.“
„Sie bieten auch die Möglichkeit, sachlich unqualifizierte, aber für die Stimmung wichtige Einträge zu veröffentlichen.“
„Oft reicht es schon, das Thema, da sowieso mit FLH in Verbindung gebracht wird, positiv zu verstärken und Voves wieder einmal als Faulpelz und Verhinderer darzustellen.“
„Postings können auch unsachlich und untergriffig sein.“
Besonders bemerkenswert sind freilich auch die zwei folgenden Aussagen:
„Postings und Leserbriefe werden derzeit hauptsächlich von Mitarbeitern der Partei und der politischen Büros verfasst und über Teil- und Bundesorganisationen verteilt. Während die Leserbriefeschiene schon relativ gut funktioniert, gibt es im Bereich der Postings noch großen Nachholbedarf. Insbesondere außerhalb der Bürozeiten ist die SPÖ noch wesentlich besser aufgestellt.“
„FLH sind die Postings ein besonderes Anliegen.“
Gefunden bei den Grünen










