Was Sie schon immer über Online-PR wissen wollten …

Mittwoch, 17. August 2005

Auch wenn die Basics der Pressearbeit im Internet mittlerweile eigentlich bekannt sein sollten, landen noch immer viele Unternehmensmitteilungen ungelesen im virtuellen Papierkorb. Häufig ist der Inhalt selbst zwar durchaus interessant, doch die „Verpackung“ ist derart schlecht, dass diese Meldungen schon an der ersten „Qualitätshürde“ scheitern. Dabei könnte alles so einfach sein.
Wissenswertes dazu finden Sie auf www.ecin.de

RSS - Internetmarketing der Zukunft?

Dienstag, 16. August 2005

Immer noch zuwenig beachtet ist das Marketingpotential von RSS. Nico Zorn ist einer der Wenigen, die dieses Potential erkannt haben.
Folgenden Artikel von Nico Zorn fand ich bei Dr Web:

Kennen Sie schon RSS? Das Protokoll scheint die aktuellen Probleme im E-Mail Marketing elegant zu lösen: Keine False Positives, keine Spam- und Phishing-Probleme und einfache An- und Abmeldemöglichkeiten. Ist RSS die Zukunft des Permission Marketing?

RSS ist ein auf XML-basiertes Kommunikationsprotokoll und steht für ’Really Simple Syndication’ oder ’Rich Site Summary’. Das Format wird überwiegend verwendet, um Nutzer über neue Inhalte auf Websites zu informieren und wird häufig im Zusammenhang mit Weblogs genannt, da Weblog-Systeme standardmäßig RSS-Feeds erzeugen können. Für den Empfang eines RSS-Feeds muss der Nutzer lediglich die Adresse der XML-Datei in sein Leseprogramm (Feedreader) kopieren. Das Programm informiert anschließend zeitnah über neue Inhalte und stellt die entsprechenden Schlagzeilen und Kurztexte inklusive Links zu den Artikeln im Feedreader dar.

Das Verfahren scheint Spam- und Phishing-Attacken unmöglich zu machen: Die Software holt sich lediglich die Texte ab, die auf dem Server des Versenders zur Verfügung gestellt werden – aber nur so lange, wie der Nutzer diesen RSS-Feed auch lesen möchte, denn mit einem Mausklick kann das Abo wieder gekündigt werden. Im Gegensatz zu E-Mail hat der Nutzer also jederzeit die volle Kontrolle über die Nachrichten, die er erhält – Permission Marketing at its best?

Spätestens seit Microsofts Ankündigung, die nächste Version von Windows und den Internet Explorer 7.0 mit RSS-Funktionalitäten auszustatten, rückt das Protokoll zunehmend in das Blickfeld der „False Positive“-geplagten Online-Marketing-Branche: Das unabsichtliche Filtern von erwünschten Nachrichten (False Positive) findet im spamfreien RSS-Kanal nicht statt.

Wer jetzt allerdings überstürzt seinen E-Mail-Newsletter einstellt und ausschließlich auf RSS setzt, dürfte einen großen Teil seiner Leser verlieren, denn von der breiten Öffentlichkeit ist das Format noch längst nicht adaptiert: Während sich E-Mail als Massenkommunikationsmedium etabliert hat, können laut einer Mitte 2005 durchgeführten Untersuchung des PEW Internet & American Life Projects gerade einmal neun Prozent der Amerikaner etwas mit dem Begriff RSS anfangen. Wohlgemerkt: Gefragt wurde in der Studie lediglich nach dem Begriff, mit der Verbreitung von RSS-Readern dürfte es im Moment noch düsterer aussehen.

Fraglich ist auch, ob RSS langfristig tatsächlich von Spam verschont bleiben wird, denn sobald Inhalte wie Suchergebnisse, Weblog-Kommentare oder Forenbeiträge mittels RSS abonniert werden, kann Spam wieder zum Problem werden. So wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Spam- und Werbeblocker auch in RSS-Readern zum Einsatz kommen.

Spannend ist sicherlich auch die Frage, wie viele RSS-Feeds ein durchschnittlicher Nutzer verarbeiten kann und möchte, zumal RSS-Feeds in der Regel mehrmals täglich aktualisiert werden. Die Gefahr, dass Nachrichten in der Informationsflut untergehen, scheint fast noch größer zu sein als im E-Mail Marketing, zumal die meisten RSS-Reader lediglich die Nachrichten der letzten Tage darstellen und ältere Beiträge nicht gespeichert werden.

Nichtsdestotrotz: RSS birgt zweifellos ein enormes Potenzial für das Online-Marketing und stellt eine interessante Ergänzung zum E-Mail Marketing dar. Wie immer bei dem Einsatz von neuen Marketing-Instrumenten gilt es herauszufinden, wie das neue Instrument die bisherigen Maßnahmen unterstützen und ergänzen kann.

Eine Möglichkeit: Bieten Sie einen RSS-Feed für Ihren Newsletter an und informieren Sie die Leser auf diesem Weg über neue Newsletter-Ausgaben. Auf diesem Weg erreichen Sie auch die Nutzer, die ihre E-Mailadresse aus Angst vor Spam nicht angeben wollen. Veröffentlichen Sie ein Weblog? Dann können Sie die interessantesten Beiträge des Blogs als Newsletter verschicken und die Inhalte auf diesem Weg auch den Nutzern nahe bringen, die keinen RSS-Reader installiert haben.

Die Generierung von Kontaktdaten potenzieller Kunden sollte man dabei als zentrales Ziel der Online-Marketing Maßnahmen aber nie aus den Augen verlieren. Ein Datensatz mit Name, E-Mailadresse und gegebenenfalls weiteren Daten, wie Geschlecht oder Geburtsdatum, ist natürlich ungleich wertvoller als ein anonymer RSS-Abonnement und ermöglicht eine wesentlich direktere und individuellere Ansprache – unabhängig davon, ob der Interessent letztendlich mittels E-Mail oder via RSS angesprochen wird.

E-Mail oder RSS? Überlassen Sie die Entscheidung einfach Ihren Kunden – Permission Marketing at its best!

Newsletter und Spam

Mittwoch, 3. August 2005

Immer öfter kommt es vor, daß erwünschte Newsletter in Spamfiltern hängenbleiben. Bis zu 20% der Newsletter erreichen deshalb ihre Empfänger nicht. Um das zu verhindern, sollten Sie einige Regeln beachten:

Machen Sie Ihren Empfängern das Abmelden so einfach, wie möglich. So verhindern Sie, daß Ihr Newsletter als Spam gekennzeichnet wird.

Vermeiden Sie übertriebene Werbesprache, sparen Sie mit Ausufzeichen und übertriebener Großschreibung.

Verwenden Sie keine typischen Begriffe, die Sie aus Spammails kennen. (Viagra, hot, €, $.....)

Links in Ihrem Newsletter sollten nicht auf IP-Adressen verweisen. Auch die Links sollten keine typischen Spambegriffe enthalten.

Kontrollieren Sie die Erreichbrkeit Ihrer Adressammlung. Viele unzustellbare Mails von einem Absender werden oft als Spam gewertet.

Bitten Sie Ihre Abonnenten, Ihre Absenderadresse in die Whitelist einzutragen.

Versenden Sie Ihren Newsletter portionsweise. Viele Emails in kurzem Zeitraum, vom selben Absender werden oftmals geblockt.

Verwenden Sie eine korrekte Absenderadresse.

Versenden Sie von einer eigenen IP.

Der Email - Knigge

Mittwoch, 27. Juli 2005

Zweck der Email-Anleitung

Bei der direkten Kommunikation zwischen Menschen gibt es Regeln, zum Beispiel dass man sich bei einem persönlichen Gespräch nicht einfach umdreht, im Restaurant laut redet oder mitten im Gespräch aus dem Raum geht.

Ähnliche Verhaltensregeln gibt es auch im Internet! Leider kennen selbst viele Internet-Profis diese ungeschriebenen Gesetze nicht. Wir zeigen, was bei Email-Kommunikation "gutes" und "schlechtes" Benehmen ist.

Was ist Email?

Email gehört zu den ältesten Diensten im Internet. Mit diesem Dienst werden geschriebene Texte zum Austausch von Informationen von Rechner zu Rechner übertragen. Das Internet besteht aus vielen verschiedenen Diensten, zum Beispiel WWW.

Form und Inhalt

Wie bei der normalen Korrespondenz üblich, gehört es auch bei der Email zum guten Stil, eine gewisse Form zu wahren. Normale Briefe bestehen in der Regel aus Datum, Anrede, Textkörper und Schlussformel. Bei Email gibt es vergleichbare Regeln.

Aussagekräftigen Betreff verwenden
Nehmen Sie sich einige Sekunden Zeit und überlegen Sie sich vor dem Verfassen einer Email einen aussagekräftigen Betreff. Viele Email-Nutzer sortieren Mails anhand der Betreffs in verschiedene Email-Ordner. Dadurch bleibt die Übersicht auch bei hohem Email-Aufkommen gewahrt. Sie helfen dem Empfänger dabei, in dem Sie den Inhalt Ihrer Mail mit einigen Worten beschreiben. Der Betreff hilft auch bei der Bewertung der Dringlichkeit des Anliegens. Er ist also ein Hilfsmittel, Unwichtiges von Wichtigem zu trennen ("was muss sofort gelesen werden, was kann warten").

"Recyceln" Sie nicht alte Nachrichten, um neue Themen anzusprechen
Schreiben sich zwei Menschen eine Email zu einem Thema, entwickelt sich unter Umständen aus den Antworten und neuen Antworten ein ganzer Email-Faden (engl. "Thread"). Diese Nachrichten tragen eine eindeutige Kennzeichnung, die es Email-Programmen ermöglichen, diese Nachrichten korrekt in einen Email-Faden einzusortieren und entsprechend zusammenhängend auf dem Bildschirm darzustellen. Ein neues Thema ergäbe dann einen neuen Thread. So haben die Empfänger immer ganze Themen zusammenhängend im Blick.

Eine schlechte Angewohnheit vieler Email-Nutzer ist das Wiederverwenden alter Email-Threads, um neue Themen anzusprechen. Meistens wird auch der alte Betreff verwendet, so dass der Empfänger davon ausgehen muss, das Thema fände eine Fortsetzung, was aber nicht der Fall ist. Die Übersicht leidet. Aber selbst wenn ein anderer Betreff gewählt wird: das Email-Programm des Empfängers kann das alte Thema anhand der eindeutigen Kennung als eine Nachricht zu einem anderen Thema identifizieren und entsprechend einsortieren. Daher gilt die Faustregel: pro Thema ein Betreff und ein neuer Thread.

Antworten
Antworten Sie auf eine Nachricht nicht mit einer neuen Email. Die Antwort könnte beim Empfänger nicht mehr der Ursprungsnachricht zugeordnet werden. Die Übersicht würde leiden. Stattdessen wählen Sie die Nachricht aus und klicken auf "Antworten".

Wann Sie die Antwort schicken sollten
Es ist üblich, auf eine Email zeitnah (also möglichst bald) zu antworten. Sie bestätigen mit der Antwort den Empfang der Email und signalisieren dem Absender, dass sein Anliegen beachtet wird. Auf Nachrichten von "Email-Robotern" (z. B. Newsletter) brauchen Sie nicht zu antworten.

Wie oft Sie Ihr Postfach abrufen sollten
Ihren Briefkasten für die normale Post leeren Sie sicherlich fast jeden Tag. Wenn Sie anderen ihre Email-Adresse mitteilen, sollten Sie auch Ihr Email-Postfach jeden Tag oder alle zwei Tage abrufen. Es gibt fast nichts Ärgerlicheres als ein Email-Postfach, das nicht oder nur sporadisch geleert wird.

Wie Sie richtig zitieren
Wenn Sie auf eine Email antworten, zeigt Ihr Email-Programm die Nachricht in einem Bearbeitungsfenster an. Die Zeilen des zitierten Textes sollten mit ">" beginnen, nicht mit den Initialen des Absenders. Es könnte zu Verarbeitungs- oder Darstellungsproblemen kommen, falls wiederum der Absender auf Ihre Email antwortet.

Entfernen Sie alle Passagen der Original-Email, auf die Sie sich nicht beziehen. Schreiben Sie Ihre Antwort direkt unter oder zwischen die zitierten Zeilen, nicht über die Original-Nachricht. Sie können nicht davon ausgehen, dass der Empfänger bei einer regen Korrespondenz mit Ihnen zeitnah auf Ihre Mails antwortet. Er hat beim Empfang einer Antwort von Ihnen vielleicht nicht mehr im Kopf, um was es ging.

Die logische Wahrnehmung verlangt zunächst nach einer näheren Information, um was es bei Ihrer Antwort genau geht. Stünde die Antwort über den zitierten Zeilen, müsste der Empfänger ans Ende der Email und wieder zurück scrollen, um zu erfahren, was genau Sie überhaupt meinen. Das kostet Zeit. Fehlt ein Zitat komplett, muss der Empfänger erst die passende Email finden, um zu Erfahren, um was es geht – sehr umständlich!

Stil

Betonung
Wollen Sie bestimmte Wörter, Sätze oder Phrasen betonen, verwenden Sie Sternchen oder Unterstriche: zum Beispiel so oder so. Verwenden Sie nicht mehr als ein Ausrufezeichen,
zum Beispiel so!!!!
Ein Ausrufezeichen genügt! Weitere Ausrufezeichen ändern die Aussage des Satzes nicht.

SCHREIEN
Vor allem Anfänger wollen ihren Nachrichten
DURCH EXZESSIVES GROSSSCHREIBEN NACHDRUCK VERLEIHEN.
Viele Leser werden diesen Stil als Implikation des Schreibers empfinden, sie könnten den Sinn und die Relevanz seines Anliegens nicht erfassen, schriebe er nicht alles in Großbuchstaben. Dadurch werden negative Reaktionen provoziert, weil exzessives Großschreiben mit Schreien gleichgesetzt wird. Wenn Sie positive und konstruktive Reaktionen erhalten möchten, vermeiden Sie dieses Stilmittel.

Smileys, Internet-Jargon
Bei der reinen Textkommunikation stehen nur Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen als Ausdrucksmittel zur Verfügung. Wenn ironische, sarkastische oder sonstwie humorvoll gefärbte Kommentare per Email übermittelt werden sollen, sollte Humor als solcher gekennzeichnet werden. Besonders Internet-Anfänger haben mangels Erfahrung Probleme, Ironie und Sarkasmus in Textkommunikation zu erkennen. Der Empfänger kann nicht an Gestik oder Mimik sehen, ob etwas humorvoll gemeint ist oder nicht.

Üblicherweise wird Humor in einem Text mittels sogenannter Emoticons hervorgehoben. Das sind kleine, aus Zeichen zusammengesetzte Symbole, die zum Beispiel Smileys ergeben, wenn Sie Ihren Kopf nach links neigen, Beispiel: :-)

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Akronyme, um häufig benutzte Phrasen abzukürzen, zum Beispiel "ROTFL" ("Rolling on the floor laughing", deutsch: "sich lachend auf dem Boden wälzen"), "LOL" ("Laughing out loud", deutsch: "Lautes lachen"), "RTFM" ("Read the fine manual", deutsch: "Lies das ausgezeichnete Handbuch"), "IMHO" ("In my humble opinion", deutsch: "Meiner bescheidenen Meinung nach").

Rechtschreibung beachten

Texte ohne Groß- und Kleinschreibung sowie Interpunktion sind schlecht zu lesen und vermitteln einen schlechten Eindruck vom Autor. Wenn Sie etwas schreiben, tun Sie das, weil Sie anderen etwas mitteilen wollen. So verstehen Menschen Ihre Texte:

Verwenden Sie sowenig Fachbegriffe wie möglich und soviel wie nötig.

Halten Sie sich an die Konventionen der deutschen Rechtschreibung. Die kennen (fast) alle, Leser müssen sich nicht erst an ein "neues" Konzept gewöhnen.

Sätze sollten beim ersten Lesen zu verstehen sein. Mehrmaliges Lesen kostet Zeit und unter Umständen auch Geld. Vermeiden Sie verschachtelte Sätze.

Einige Grundlagen zur Technik

Prioritäten
Einige Email-Programme erlauben es, bei Emails die Wichtigkeit einzustellen, zum Beispiel "niedrig" bis "hoch". Emails mit erhöhter Priorität sollten dadurch vom Empfänger bevorzugt bearbeitet werden. Nutzen Sie diese Funktion verantwortungsbewusst, weil diese Funktion ansonsten bei übermäßigem Gebrauch an Nutzen verlieren würde.

Anhänge
Senden Sie niemals unaufgefordert große Dateien als Email-Anhang. Fragen Sie den Empfänger vorher um Erlaubnis. Bei vielen Mailservern ist ein Größenlimit für Dateianhänge eingestellt. Dieses Limit kennen Sie meist nicht. Sie laufen also Gefahr, eine große Email vergebens zu senden – und sie eventuell mit einer Fehlermeldung des Mailsystems komplett zurück zu erhalten, also doppelt "gestraft" zu werden.

Was "groß" ist und was nicht, ist Ansichtssache. Gehen Sie davon aus, dass große und detailreiche Bilder, ganze Musikstücke, Filme und auch PDF-Dateien problematisch sein können. Besonders bei offizieller Kommunikation sollten Sie vor dem Versenden erfragen, ob der Empfänger überhaupt mit dem Anhang etwas anfangen kann und ihn überhaupt wünscht. Bedenken Sie bitte, dass der Email-Dienst zur Übertragung großer Dateien nur schlecht geeignet ist.

Vermeiden Sie bitte, proprietäre Formate wie zum Beispiel MS-Word oder MS-Excel zu senden. Nicht jeder nutzt MS-Office oder kann dessen Dateien öffnen. Für den Austausch von Textdokumenten hat sich das offene PDF-Format durchgesetzt, weil PDF-Dateien auf allen Systemen in der Regel gleich dargestellt werden. Das ist zum Beispiel bei MS-Word meist nicht der Fall. Verwenden Sie daher bitte Formate, die von jedem genutzt werden können.


HTML in Emails
HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache, die zur Auszeichnung von untereinander verbundenen Dokumenten im WWW gedacht ist. Die meisten Email-Programme können auch Emails im HTML-Format verarbeiten. Viele Internet-Nutzer haben HTML aus Sicherheits- oder Datenschutzgründen abgeschaltet. Mit Nachrichten im normalen Textformat machen Sie nichts falsch.

Zeichensatz
Jede Sprache hat ihre eigenen Zeichensätze. China hat mehrere chinesische, Deutschland einige für Deutsch. Es ist möglich, dass Sie in Emails aus Versehen einen falschen, sprich: hierzulande unüblichen Zeichensatz verwenden. Das kann der Fall sein, wenn Ihr Betriebssystem auf eine im deutschen Sprachraum fremde Sprache eingestellt ist. Meistens bemerken Sie das erst dann, wenn jemand anderes sich über "Buchstabensalat" oder falsch kodierte Umlaute in Ihren Mails beschwert.

Falls Sie Probleme mit dem eingestellten Zeichensatz haben, stellen Sie in Ihrem Email-Programm die in Deutschland üblichen Zeichensätze "iso-8859-1" oder "iso-8859-15" ein. Funktionieren diese nicht, probieren Sie "UTF8"

Weiterleiten, CC/BCC
Manchmal ist es nötig, eine Email an mehrere Empfänger gleichzeitig zu senden. Solange Sie die meisten Tipps aus diesem Dokument kennen und anwenden ist das kein Problem. Soll eine Email an mehrere Personen gesendet werden, geben Sie zusätzliche Empfänger im CC- oder BCC-Feld an.

CC bedeutet "Carbon Copy", zu deutsch einfach "Kopie". BCC bedeutet "Blind Carbon Copy", "Blindkopie".

Der Unterschied zwischen CC und BCC: geben Sie die Empfänger im CC-Feld an, können alle Empfänger sehen, an wen die Nachricht geschickt wurde. Wollen Sie das nicht, geben Sie die Empfänger im BCC-Feld an! Wenn Sie nicht wissen, welches Feld Sie verwenden sollten, wählen Sie das BCC-Feld.

Transportdauer
In der Regel werden Emails, sobald sie abgeschickt sind und keine großen Anhänge mitgeschickt werden, innerhalb weniger Minuten oder sogar Sekunden zugestellt. Der Empfänger kann sie sich also fast sofort von seinem Email-Server abholen.

Unter Umständen kann die Zustellung aufgrund Überlastung oder Nicht-Verfügbarkeit des Email-Servers mehrere Stunden dauern. Schicken Sie Emails also nicht sofort erneut. Warten Sie stattdessen einfach einige Stunden ab.

"Bounce"-Mails
Treten Probleme bei der Zustellung auf, schickt Ihnen der Email-Server eine Mitteilung mit einer Statusmeldung oder Fehlermeldung (ihre ursprüngliche Mail "prallt" am Zielserver ab – engl. "to bounce"). Diese Meldungen sind nicht standardisiert. Daher ist es lohnenswert, diese Nachrichten genau zu lesen, um Probleme zu lösen.

Daten korrekt angeben
Geben Sie immer eine Email-Adresse an, deren Postfach Sie regelmäßig leeren. Falsche Email-Adressen zum Schutz vor Spam wie zum Beispiel no@spam.org sind zwar effektiv, behindern aber andere dabei, mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Dies ist ein gekürzter Artikel von Rene Schmidt. Gefunden auf Dr. Web

Weblogs und Onlinemarketing

Sonntag, 17. Juli 2005

Weblogs sind ein hervorragendes Onlinemarketing-Instrument – das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber schöpfen Sie mit Ihrem Blog das Potential voll aus? Ist Ihr Blog wirklich suchmaschinenfreundlich?

(Gute) Weblogs bieten die besten Voraussetzungen für gute Suchmaschinenpositionen, da sie von anderen Bloggern verlinkt und häufig aktualisiert werden. Hinzu kommt ein suchmaschinenfreundlicher HTML-Code, denn Weblog-Layouts werden in der Regel mittels CSS realisiert – für Suchmaschinen nichts sagende Layoutangaben im HTML-Code werden auf diesem Weg "ausgelagert". Um dauerhaft gute Positionen auch in hart umkämpften Keywordbereichen zu erlangen, bedarf es jedoch ein wenig mehr:

Überprüfen Sie, ob Ihr Weblog-System suchmaschinenfreundliche URLs generiert. Ein Beitrag mit einer "sprechenden" URL in der Form www.ihr-blog.de/2005-04-18/webdesign_checkliste.html kann eine Suchmaschine wesentlich besser thematisch einordnen als eine kryptische URL wie etwa www.ihr-blog.de/article.php?id=23452.

Fokussieren Sie Ihr Blog auf ein bestimmtes Thema und wählen Sie dementsprechend auch den Titel und die Domain Ihres Blogs: Mit einem "Webdesign-Blog" haben Sie wesentlich bessere Chancen auf gute Suchmaschinenpositionen unter dem Suchbegriff "Webdesign" als mit einem "Max Muster Blog über Internet, Kino, Musik und Webdesign".

Behalten Sie die Suchmaschinen auch beim Verfassen von Weblogbeiträgen im Hinterkopf. Natürlich sollten Sie in erster Linie nicht für Suchmaschinen, sondern für Ihre Besucher schreiben. Auf der anderen Seite können Sie nur unter den Begriffen gefunden werden, die Sie in Ihren Texten verwenden.

RSS – really simple?
Die treuesten Leser/innen sind natürlich diejenigen, die das Blog als RSS-Feed abonniert haben. Aber wie sieht es mit der Usability des RSS-Anmeldeprozess aus? Viele Weblogs schenken diesem Punkt kaum Beachtung: RSS wird zwar angeboten, aber nirgendwo erklärt. Wenn man bedenkt, dass der Klick auf den XML-Button zu einem kryptischen und für "Otto-Normalsurfer" nicht verständlichen Code führt, wird hier reichlich Potential verschenkt. Dabei lässt sich die Usability mit geringem Aufwand verbessern:

Erklären Sie in ein oder zwei Sätzen, welchen Nutzen RSS für Ihre Besucher bietet. Setzen Sie gegebenenfalls auch einen Link zu einer Seite mit weiterführenden Informationen über RSS (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/RSS).

Weisen Sie darauf hin, dass es im Netz jede Menge RSS-Feeds gibt (www.rss-verzeichnis.de), d.h. dass sich der Download eines RSS-Readers wirklich lohnt.

Erläutern Sie, wie der RSS-Feed in das Leseprogramm des Users gelangt.

Setzen Sie Links zu RSS-Readerprogrammen oder webbasierten RSS-Readern.

Zusätzlich bietet es sich an, ein Newsletter-Anmeldeformular in Ihr Blog zu integrieren und die beliebtesten Weblog-Beiträge monatlich als E-Mail-Newsletter zu verschicken. Auf diesem Weg erreichen Sie auch die User, die keinen RSS-Reader installieren wollen oder eine monatliche Zusammenfassung mit ausgewählten Beiträgen bevorzugen.

Weblog-Verzeichnisse: Hier lohnt sich die Anmeldung
Der Eintrag Ihres Blogs in 100 Weblog-Verzeichnisse lohnt sich genauso wenig wie die Anmeldung Ihrer Website bei 1000 Suchmaschinen. Auf die Anmeldung bei den wichtigsten Weblog-Katalogen und -Suchmaschinen sollten Sie jedoch nicht verzichten:

Blog-Sucher.de
Blogg.de
RSS-Verzeichnis.de
Weblogverzeichnis.de
Technorati.com
RSS-Scout
Feedster.com
Blo.gs
Blogdex.net
Popdex.com
Waypath
Bloogz
Daypop

Verstecken Sie sich?
Ist für die Besucher Ihres Blogs auf einem Blick ersichtlich, wer der Autor ist und was die Schwerpunkthemen sind? Ein Großteil der Besucher gelangt über Suchmaschinen auf Websites und ist unter Umständen schon nach kurzer Zeit wieder verschwunden. Schaffen Sie es trotzdem, mit Ihrem Namen im Gedächtnis des Besuchers zu bleiben? Übertriebene Selbstdarstellungen sind in Weblogs natürlich fehl am Platz, aber gegen eine knappe Autoreninfo inklusive Kontaktmöglichkeiten in der linken oder rechten Spalte wird kaum jemand etwas einzuwenden haben – im Gegenteil, schließlich möchte ich als Leser wissen, wer da überhaupt schreibt. (tm)

Erstveröffentlichung 16.07.2005 . Autor: Nico Zorn. Gefunden auf Dr. Web