Mehr Traffic durch Links - Neue Kontakte durch die richtige Verlinkung

Dienstag, 5. Juli 2005

von Thomas Mergen

Der Hyperlink ist das Bindeglied des Internets – er erlaubt dem Nutzer, sich von einem Dokument zum nächsten zu bewegen, oder von einer Website zur anderen. Eine intensive Verlinkung bietet somit eine einfache Möglichkeit, um Websites permanent mit interessierten Usern zu versorgen.

Die Bedeutung der Verlinkung wurde durch Studien von AltaVista, Compaq und IBM belegt. Die Webforscher fanden heraus, dass alle Webseiten sich in folgende Hauptgruppen einteilen lassen: The Core (= der Kern), Websites, die Links und Traffic teilen (etwa 30%); Origination Sites (= Einstiegsseiten), die Nutzer direkt zum Kern führen (etwa 20 %); Termination Sites (= Ausstiegsseiten) Websites, die vom Kern verlinkt sind, aber nur wenige Links in den Kern anbieten (etwa 20%) und Isolated Sites ( = isolierte Websites), die nur wenige Links und wenig Traffic (= Datenverkehr, Seitenzugriffe) haben (30 %). Diese Theorie wird als Bow-Tie-Theorie bezeichnet.

Inbound-Links - die gute Empfehlung von externen Websites Links innerhalb der eigenen Websites zu erstellen ist in der Regel nicht genug. Um hochwertigen Traffic auf Websites schleusen zu können, benötigt die Website Inbound-Links (= eingehende Verweise) von hochwertigen, themenrelevanten Websites. Dafür gibt es keine Patentrezept. Das generieren passender Links erfordert aufwendige, systematische Arbeit. Die Generierung von Inbound-Links wird im Arbeitsheft zum Linking-Matter-Report eingehend beschrieben (siehe unten).

Vorteile durch intensive Verlinkung:

1. Einem entsprechenden Link zu folgen, ist eine gängige Methode um neue Seiten zu finden. Wenn ein Webseite Ihnen einen Link zu weiteren Ressourcen anbietet, dann sind hinter diesem Link weitergehende Informationen zum Thema zu erwarten. Je mehr eingehende Links Sie auf Ihre Seite haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Nutzer Ihre Website finden.

2. Suchmaschinen geben Websites mit guten Inbound- und Outbound-Links ( = ausgehend) ein höheres Ranking. Die Ranking- Logik die dahinter steht: wer Links auf andere Angebote anbietet, und Links von anderen Sites erhält ist mit Sicherheit eine wichtige Seite zum Thema. Also wird das Dokument zum entsprechenden Suchwort höher gelistet.

3. Bei der Suche nach geeigneten Links muß folgende fundamentale Frage beantwortet werden: „Warum sollte irgendwer zu unserer Seite linken?“. Die Antwort ist, das hochwertiger Content angeboten wird. Damit die Verlinkung klappt, müssen sich beide Seiten im klaren sein, was der hochwertige Content ist, und wie er verlinkt wird.

4. Eine auf eine Seite verweisendes Dokument schafft Vertrauen in das Webangebot. Wenn jemand von einer vertrauenswürdigen Site, mit viel Renomee auf eine bestimmte Seite linkt, steigert das auch das Renomee dieser Seite.

5. Vielleicht der wichtigste Punkt einer hohen Linkpopularität ist, das die Seite Teil der Online-Community (= Gemeinschaft) einer bestimmten Branche, eines bestimmten Themas wird. Jede Branche verweist im Internet auf bestimmte Schlüsselquellen. Auf diese zu verweisen und dabei eigene wertvolle Inhalte anzubieten, auf die zugegriffen werden kann, macht die Seite zu einem Teil des mächtigen virtuellen Netzwerkes.

Zusammenfassung
Der Link als solches ist eines der meist unterschätzten Werkzeuge im Online-Marketing. Das liegt, unter anderem, an dem nur schwer schätzbaren Wert eines Links. Der Marktwert einer intensiven Verlinkung lässt sich nur schwer in Marketing- Planungen erfassen und auch dementsprechend schwer Entscheidern schmackhaft machen.

Trotzdem zeigen die vielen positiven Beispiele, das mit guten Inhalten und der richtigen Linkstrategie Marketing fast zum Nulltarif betrieben werden kann.

Gefunden auf drweb.de

Onlinewerbung vorbereiten

Mittwoch, 29. Juni 2005

Nur zu oft wird Werbung lust - und lieblos gemacht. Viele Betriebe meinen "wieder mal werben zu müssen".
Werbung ist teuer und Werbung braucht Zeit. Zu oft werden diese wertvollen Ressourcen vergeudet und eben mal Werbung gemacht. Das Ergebnis führt dann zur (falschen) Erkenntnis: Werbung bringt ja doch nix.....
Auch wenn Agenturen beauftragt werden, bedeutet das nicht, daß man sich selbst keine Gedanken machen muß, und sich nicht vorzubereiten braucht.
Sehr viel Geld wird verschleudert, um Webseiten zu bewerben, die so schrecklich sind, daß sie nur einmal besucht werden. Gut, Sie hatten zusätzliche Besucher durch Ihre Werbekampagne. Kunden werden aber keine daraus....

Bevor Sie halt wieder mal werben, stellen Sie sich einfach folgende Fragen:

Was genau will ich bewerben?
Wie kann ich mich von den Mitbewerbern unterscheiden?
Welchen Nutzen hat mein Kunde?
Wie geht's meiner Zielgruppe, wie leben sie, welche Probleme,Bedürfnisse hat sie?
Was genau ist Ihr Werbeziel?
Welche Dauer ist sinnvoll?
Wieviel darf ein neuer Kunde kosten, um noch Gewinn zu machen?
Ist meine Webseite, ist mein Produkt überhaupt soweit ausgereift um es bewerben zu können?
Und ganz wichtig: Wie messe ich meinen Werbeerfolg?

Alles Fragen, zu denen Sie denken: Naja, ist ja ohnehin klar und logisch.
Dennoch werden eben die einfachsten Anforderungen für erfolgreiches Internetmarketing immer wieder ignoriert. Werbung ist immer noch Stiefkind in den meisten Betrieben!

Marketing im Windschatten

Mittwoch, 22. Juni 2005

Warum selbst ein Vermögen für Werbung ausgeben, wenn das Andere für mich tun?
Nutzen Sie das Potential der Marktführer! Diese betreiben ein professionelles und kostspieliges Marketing, auch für Sie.
Sie müssen nicht alle Ihre Produkte und Dienstleistungen bei Ebay oder Amazon verkaufen.
Legen Sie dort "Köder" aus, und holen Sie sich Kunden von den Großen!
Einige wenige Schnäppchen bei Ebay oder Amazon richtig präsentiert, können Ihre eigene Webseite beleben...

Mundpropaganda

Montag, 20. Juni 2005

Keine andere Werbeform kann Mundpropaganda ersetzen.
Natürlich zählt die Empfehlung eines Freundes mehr, als anonyme Werbung in welchem Medium auch immer.
Wie können wir also Mundpropaganda für unsere Produkte fördern oder erleichtern?
Selbstverständlich ist die Qualität und der Preis unserer Produkte ein wichtiges Kriterium.
Im Onlinemarketing bietet sich die folgende Möglichkeit an: Ermöglichen Sie die Weiterempfehlung mit wenigen Mausklicks!
Alle großen Anbieter nutzen dieses Potential. Ein Button mit der Aufschrift "Diesen Artikel weiterempfehlen" kann Wunder wirken und erzeugt enorme Konversionsraten.
Als zusätzlichen Anreiz, Produkte weiterzuempfehlen kann ein Partnerprogramm dienen.
Wenden Sie sich an einen großen, seriösen Anbieter, der die Abwicklung übernimmt. So haben eventuelle Partner eine geringere Hemmschwelle mitzumachen. Große Anbieter haben einen hohen Bekanntheitsgrad, und zahlen die Erlöse aus anderen Partnerprogrammen gemeinsam aus.

Corporate Blogs

Montag, 13. Juni 2005

Corporate Blogs, offizielle Weblogs von Unternehmen, sind vor allem bei IT-Unternehmen in den USA ein immer beliebteres Instrument der Unternehmenskommunikation. Das Unternehmen kann dadurch direkt mit Händlern und Kunden kommunizieren und gibt sich transparent und offen. Allerdings birgt ein Corporate Blog auch Risiken, berichtet die Los Angeles Times.

Wachsende Liste

Mehr als 100 Corporate Blogs von US-Unternehmen, vor allem aus der IT-Branche, zählt die LA Times. Aber neben Microsoft und Sun Microsystems wagen sich langsam auch andere Branchen in die "Blogosphäre": Beispielsweise der Autokonzern General Motors mit seinem "FastLane"-Blog, der monatlich bis zu 200.000 Unique Visits bekommt. Der Blog von Sun-Präsident Jonathan Schwartz kommt sogar auf bis zu 300.000 Visits.

Diskussion

Die Risken eines Blogs liegen einerseits in den Reaktionen der User, andererseits in den Inhalten, die dort diskutiert werden. Die Reaktionen der User können für das Unternehmen unangenehm und oft auch recht rau im Ton ausfallen. In Blogs ist die Sensibilität für Inszenierung sehr hoch. Merken die User, dass hier nur Werbung betrieben wird oder Presseaussendungen veröffentlicht werden, kann das schnell den Zorn der Blogger-Community auslösen. Das musste McDonald's feststellen, das bei einer Online-Kampagne zum Super Bowl eine Werbung als (Fake-)Blog ausgab.

Regelwerk

Auf der anderen Seite sind unternehmensintern genau festgelegte Regeln für die Blog-Kommunikation der Mitarbeiter notwendig. Bei Diskussionen über Unternehmenspolitik, Produkte und andere Themen dürfen selbstverständlich keine Unternehmensgeheimnisse ausgeplaudert werden. Jedenfalls dürfen Mitarbeiter keine Informationen zu Finanzen und geistigem Eigentum preisgegeben. Was ein Unternehmen aber genau als intern betrachtet, muss vor der Entscheidung für einen Corporate Blog geklärt werden. Diese Richtlinien gelten dann mitunter auch für die persönlichen Blogs der Mitarbeiter. Google feuerte beispielsweise einen Mitarbeiter, der in seinem Blog zu freizügig über seine Arbeit bei dem Internetunternehmen plapperte.

aus dem Standard