Weblogs und Onlinemarketing

Sonntag, 17. Juli 2005

Weblogs sind ein hervorragendes Onlinemarketing-Instrument – das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber schöpfen Sie mit Ihrem Blog das Potential voll aus? Ist Ihr Blog wirklich suchmaschinenfreundlich?

(Gute) Weblogs bieten die besten Voraussetzungen für gute Suchmaschinenpositionen, da sie von anderen Bloggern verlinkt und häufig aktualisiert werden. Hinzu kommt ein suchmaschinenfreundlicher HTML-Code, denn Weblog-Layouts werden in der Regel mittels CSS realisiert – für Suchmaschinen nichts sagende Layoutangaben im HTML-Code werden auf diesem Weg "ausgelagert". Um dauerhaft gute Positionen auch in hart umkämpften Keywordbereichen zu erlangen, bedarf es jedoch ein wenig mehr:

Überprüfen Sie, ob Ihr Weblog-System suchmaschinenfreundliche URLs generiert. Ein Beitrag mit einer "sprechenden" URL in der Form www.ihr-blog.de/2005-04-18/webdesign_checkliste.html kann eine Suchmaschine wesentlich besser thematisch einordnen als eine kryptische URL wie etwa www.ihr-blog.de/article.php?id=23452.

Fokussieren Sie Ihr Blog auf ein bestimmtes Thema und wählen Sie dementsprechend auch den Titel und die Domain Ihres Blogs: Mit einem "Webdesign-Blog" haben Sie wesentlich bessere Chancen auf gute Suchmaschinenpositionen unter dem Suchbegriff "Webdesign" als mit einem "Max Muster Blog über Internet, Kino, Musik und Webdesign".

Behalten Sie die Suchmaschinen auch beim Verfassen von Weblogbeiträgen im Hinterkopf. Natürlich sollten Sie in erster Linie nicht für Suchmaschinen, sondern für Ihre Besucher schreiben. Auf der anderen Seite können Sie nur unter den Begriffen gefunden werden, die Sie in Ihren Texten verwenden.

RSS – really simple?
Die treuesten Leser/innen sind natürlich diejenigen, die das Blog als RSS-Feed abonniert haben. Aber wie sieht es mit der Usability des RSS-Anmeldeprozess aus? Viele Weblogs schenken diesem Punkt kaum Beachtung: RSS wird zwar angeboten, aber nirgendwo erklärt. Wenn man bedenkt, dass der Klick auf den XML-Button zu einem kryptischen und für "Otto-Normalsurfer" nicht verständlichen Code führt, wird hier reichlich Potential verschenkt. Dabei lässt sich die Usability mit geringem Aufwand verbessern:

Erklären Sie in ein oder zwei Sätzen, welchen Nutzen RSS für Ihre Besucher bietet. Setzen Sie gegebenenfalls auch einen Link zu einer Seite mit weiterführenden Informationen über RSS (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/RSS).

Weisen Sie darauf hin, dass es im Netz jede Menge RSS-Feeds gibt (www.rss-verzeichnis.de), d.h. dass sich der Download eines RSS-Readers wirklich lohnt.

Erläutern Sie, wie der RSS-Feed in das Leseprogramm des Users gelangt.

Setzen Sie Links zu RSS-Readerprogrammen oder webbasierten RSS-Readern.

Zusätzlich bietet es sich an, ein Newsletter-Anmeldeformular in Ihr Blog zu integrieren und die beliebtesten Weblog-Beiträge monatlich als E-Mail-Newsletter zu verschicken. Auf diesem Weg erreichen Sie auch die User, die keinen RSS-Reader installieren wollen oder eine monatliche Zusammenfassung mit ausgewählten Beiträgen bevorzugen.

Weblog-Verzeichnisse: Hier lohnt sich die Anmeldung
Der Eintrag Ihres Blogs in 100 Weblog-Verzeichnisse lohnt sich genauso wenig wie die Anmeldung Ihrer Website bei 1000 Suchmaschinen. Auf die Anmeldung bei den wichtigsten Weblog-Katalogen und -Suchmaschinen sollten Sie jedoch nicht verzichten:

Blog-Sucher.de
Blogg.de
RSS-Verzeichnis.de
Weblogverzeichnis.de
Technorati.com
RSS-Scout
Feedster.com
Blo.gs
Blogdex.net
Popdex.com
Waypath
Bloogz
Daypop

Verstecken Sie sich?
Ist für die Besucher Ihres Blogs auf einem Blick ersichtlich, wer der Autor ist und was die Schwerpunkthemen sind? Ein Großteil der Besucher gelangt über Suchmaschinen auf Websites und ist unter Umständen schon nach kurzer Zeit wieder verschwunden. Schaffen Sie es trotzdem, mit Ihrem Namen im Gedächtnis des Besuchers zu bleiben? Übertriebene Selbstdarstellungen sind in Weblogs natürlich fehl am Platz, aber gegen eine knappe Autoreninfo inklusive Kontaktmöglichkeiten in der linken oder rechten Spalte wird kaum jemand etwas einzuwenden haben – im Gegenteil, schließlich möchte ich als Leser wissen, wer da überhaupt schreibt. (tm)

Erstveröffentlichung 16.07.2005 . Autor: Nico Zorn. Gefunden auf Dr. Web

Mehr Traffic durch Links - Neue Kontakte durch die richtige Verlinkung

Dienstag, 5. Juli 2005

von Thomas Mergen

Der Hyperlink ist das Bindeglied des Internets – er erlaubt dem Nutzer, sich von einem Dokument zum nächsten zu bewegen, oder von einer Website zur anderen. Eine intensive Verlinkung bietet somit eine einfache Möglichkeit, um Websites permanent mit interessierten Usern zu versorgen.

Die Bedeutung der Verlinkung wurde durch Studien von AltaVista, Compaq und IBM belegt. Die Webforscher fanden heraus, dass alle Webseiten sich in folgende Hauptgruppen einteilen lassen: The Core (= der Kern), Websites, die Links und Traffic teilen (etwa 30%); Origination Sites (= Einstiegsseiten), die Nutzer direkt zum Kern führen (etwa 20 %); Termination Sites (= Ausstiegsseiten) Websites, die vom Kern verlinkt sind, aber nur wenige Links in den Kern anbieten (etwa 20%) und Isolated Sites ( = isolierte Websites), die nur wenige Links und wenig Traffic (= Datenverkehr, Seitenzugriffe) haben (30 %). Diese Theorie wird als Bow-Tie-Theorie bezeichnet.

Inbound-Links - die gute Empfehlung von externen Websites Links innerhalb der eigenen Websites zu erstellen ist in der Regel nicht genug. Um hochwertigen Traffic auf Websites schleusen zu können, benötigt die Website Inbound-Links (= eingehende Verweise) von hochwertigen, themenrelevanten Websites. Dafür gibt es keine Patentrezept. Das generieren passender Links erfordert aufwendige, systematische Arbeit. Die Generierung von Inbound-Links wird im Arbeitsheft zum Linking-Matter-Report eingehend beschrieben (siehe unten).

Vorteile durch intensive Verlinkung:

1. Einem entsprechenden Link zu folgen, ist eine gängige Methode um neue Seiten zu finden. Wenn ein Webseite Ihnen einen Link zu weiteren Ressourcen anbietet, dann sind hinter diesem Link weitergehende Informationen zum Thema zu erwarten. Je mehr eingehende Links Sie auf Ihre Seite haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Nutzer Ihre Website finden.

2. Suchmaschinen geben Websites mit guten Inbound- und Outbound-Links ( = ausgehend) ein höheres Ranking. Die Ranking- Logik die dahinter steht: wer Links auf andere Angebote anbietet, und Links von anderen Sites erhält ist mit Sicherheit eine wichtige Seite zum Thema. Also wird das Dokument zum entsprechenden Suchwort höher gelistet.

3. Bei der Suche nach geeigneten Links muß folgende fundamentale Frage beantwortet werden: „Warum sollte irgendwer zu unserer Seite linken?“. Die Antwort ist, das hochwertiger Content angeboten wird. Damit die Verlinkung klappt, müssen sich beide Seiten im klaren sein, was der hochwertige Content ist, und wie er verlinkt wird.

4. Eine auf eine Seite verweisendes Dokument schafft Vertrauen in das Webangebot. Wenn jemand von einer vertrauenswürdigen Site, mit viel Renomee auf eine bestimmte Seite linkt, steigert das auch das Renomee dieser Seite.

5. Vielleicht der wichtigste Punkt einer hohen Linkpopularität ist, das die Seite Teil der Online-Community (= Gemeinschaft) einer bestimmten Branche, eines bestimmten Themas wird. Jede Branche verweist im Internet auf bestimmte Schlüsselquellen. Auf diese zu verweisen und dabei eigene wertvolle Inhalte anzubieten, auf die zugegriffen werden kann, macht die Seite zu einem Teil des mächtigen virtuellen Netzwerkes.

Zusammenfassung
Der Link als solches ist eines der meist unterschätzten Werkzeuge im Online-Marketing. Das liegt, unter anderem, an dem nur schwer schätzbaren Wert eines Links. Der Marktwert einer intensiven Verlinkung lässt sich nur schwer in Marketing- Planungen erfassen und auch dementsprechend schwer Entscheidern schmackhaft machen.

Trotzdem zeigen die vielen positiven Beispiele, das mit guten Inhalten und der richtigen Linkstrategie Marketing fast zum Nulltarif betrieben werden kann.

Gefunden auf drweb.de

Werbung für kleine Budgets!

Montag, 4. Juli 2005

Bernd Röthlinshöfer hat eine kostenlose und empfehlenswerte Broschüre zusammengestellt.
Werbung für kleine Budgets können Sie hier herunterladen.
Es handelt sich nicht nur um ein Verzeichnis günstiger Dienstleister, Sie finden dort auch so manchen guten Tip für günstiges Onlinemarketing.

Werbung mit kleinem Budget
(Book)
Bernd Röthlingshöfer
Released: Juli 2004

Onlinewerbung vorbereiten

Mittwoch, 29. Juni 2005

Nur zu oft wird Werbung lust - und lieblos gemacht. Viele Betriebe meinen "wieder mal werben zu müssen".
Werbung ist teuer und Werbung braucht Zeit. Zu oft werden diese wertvollen Ressourcen vergeudet und eben mal Werbung gemacht. Das Ergebnis führt dann zur (falschen) Erkenntnis: Werbung bringt ja doch nix.....
Auch wenn Agenturen beauftragt werden, bedeutet das nicht, daß man sich selbst keine Gedanken machen muß, und sich nicht vorzubereiten braucht.
Sehr viel Geld wird verschleudert, um Webseiten zu bewerben, die so schrecklich sind, daß sie nur einmal besucht werden. Gut, Sie hatten zusätzliche Besucher durch Ihre Werbekampagne. Kunden werden aber keine daraus....

Bevor Sie halt wieder mal werben, stellen Sie sich einfach folgende Fragen:

Was genau will ich bewerben?
Wie kann ich mich von den Mitbewerbern unterscheiden?
Welchen Nutzen hat mein Kunde?
Wie geht's meiner Zielgruppe, wie leben sie, welche Probleme,Bedürfnisse hat sie?
Was genau ist Ihr Werbeziel?
Welche Dauer ist sinnvoll?
Wieviel darf ein neuer Kunde kosten, um noch Gewinn zu machen?
Ist meine Webseite, ist mein Produkt überhaupt soweit ausgereift um es bewerben zu können?
Und ganz wichtig: Wie messe ich meinen Werbeerfolg?

Alles Fragen, zu denen Sie denken: Naja, ist ja ohnehin klar und logisch.
Dennoch werden eben die einfachsten Anforderungen für erfolgreiches Internetmarketing immer wieder ignoriert. Werbung ist immer noch Stiefkind in den meisten Betrieben!

Personalisierte Briefmarken

Samstag, 25. Juni 2005

Kostengünstige Offlinewerbung ermöglicht die österreichische Post:
Unter meinemarke.at bietet sie die Möglichkeit personalisierte Briefmarken zu bestellen.
Die Vorteile:
Statt Briefmarken werden fast nur mehr Strichcodes oder Stempel verwendet. Briefmarken fallen auf!
Es gibt genügend Sammler, durch die man sich die Auflage finanzieren kann.
Bei einer Versteigerung bei ebay, kann man nicht nur die Druckkosten finanzieren. Als Zusatznutzen erhält man Werbung auf einer besucherstarken Seite....
Andere Druckwerbung wird fast ausnahmslos weggeworfen. Diese aber wird gesammelt, und scheint in Katalogen und Webseiten auf.
Frankieren Sie Ihre Geschäftspost mit eigenen Briefmarken. Es lohnt sich!